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Geschichtliches zur Automatisierung

Früher wurde alle zu verrichtende Arbeit vom Menschen durchgeführt. 1745 wurde eine erste Automatisierung gefunden: Der Engländer Schmied Edmund Lee erfand eine Vorrichtung, mit der sich Windmühlen automatisch in Richtung Wind drehten. Zu dieser Zeit gab es bereits maschinelle Vorrichtungen, die Arbeit erledigten, welche zuvor Aufgabe von Menschen waren.

Diesen technischen Fortschritten folgte die Industrialisierung. Durch neu entwickelte und gebaute Maschinen wurde seit dem Jahre 1787 Massenproduktion möglich. Die Arbeit von Menschen und Tieren wurde nun immer häufiger maschinell abgelöst.  Diese neue Art der Produktion hatte jedoch nicht nur Befürworter: 1811 kam es mehrfach zu Aufständen und Maschinen wurden zerstört. Diese Aufstände richteten sich allerdings nicht gegen die Maschinen selbst, sondern gegen ausländische Arbeiter und Lieferanten.

Ab dem 19. Jahrhundert wurde die Elektrizität erfunden. Diese ermöglichte es Energie zu transportieren und diese gezielt einzusetzen. Zusätzlich wurde die Fließbandfertigung eingeführt. Hier ging es darum, wie Arbeiter effizienter und somit gewinnbringender arbeiten. Dies brachte für  Unternehmen, bei erster Betrachtung, zwar viele Vorteile, jedoch wirkte sich diese neue Arbeitsweise negativ auf die Gesundheit und Zufriedenheit der Arbeitnehmer aus.

Im 20. Jahrhundert wurden der Kühlschrank und die Heizung durch Thermostatventile erfunden. Bis heute wurden immer mehr maschinelle Erfindungen gemacht. Heutzutage ist die maschinelle Produktion von Gütern ganz normal geworden. Der Arbeitsschwerpunkt von Menschen liegt nun nicht mehr in der Produktion, sondern darin Arbeitsprozesse zu planen und zu überwachen. Auch Dienstleistungen haben heutzutage einen durchaus hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft.