Medizinroboter

In verschiedenen Bereichen der Medizin kommen heutzutage schon Roboter zum Einsatz. Schließlich ist es wenig verwunderlich, dass in Zeiten, in denen zahlreiche Alltagsaufgaben automatisiert werden, auch in komplexen Feldern wie der Medizin auf Roboter gesetzt wird. Dazu zählt neben der Chirurgie und Diagnostik vor allem auch die Pflege. Daneben existieren in der medizinischen Forschung zahlreiche wissenschaftliche Robotersysteme. In der stationären Versorgung erlauben Medizinroboter hochspezialisierte Eingriffe in Mikrostrukturen und sind daher weiter auf dem Vormarsch. 

Minimalinvasive Eingriffe dank Robotik

Robotik und Mechatronik haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten in zahlreichen Anwendungen etabliert. Kein Wunder also, dass auch in naher Zukunft mit weiteren innovativen Lösungen auf dem Feld der medizinischen Robotik gerechnet wird. Insbesondere die Chirurgie besitzt dabei ein immenses Potenzial für den Einsatz von Robotersystemen. Vorrangiges Ziel dabei ist es nicht den Chirurgen zu ersetzen. Stattdessen werden den Ärzten zusätzliche Behandlungsoptionen eröffnet, die eine OP vereinfachen. Der große Vorteil ist, dass der Roboter minimalinvasive Eingriffe erlaubt, wo vorher aufwändige Techniken erforderlich waren.

Experten rechnen damit, dass Medizinroboter auch in der breiten Bevölkerung auf eine immer größer werdende Akzeptanz stoßen. Daher wird auch die Anzahl der Operationen, bei denen fortgeschrittene Technik zum Einsatz kommt, weiter steigen. Zahlreiche neue Systeme werden kontinuierlich entwickelt und warten nur noch auf ihre Marktzulassung. Doch ausgestattet mit immer besserer Technik, steigen auch die Preise. Der Durchschnittspreis wird aktuell auf rund 1,5 Millionen US-Dollar inklusive Zubehör und Services geschätzt. Immer häufiger werden daher Leasingverträge zwischen Anbieter und Kunde abgeschlossen. Davon profiteren letztlich beide Parteien.

dhester / morguefile
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