Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen

Marc Boberach /pixelio.de
Marc Boberach  / pixelio.de

Zu den Jobs, die viel mit der Automatisierungs-Branche zu tun haben, zählt der anerkannte dreijährige Ausbildungsberuf zum Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen. Diese Kaufleute werden gerne auch als Architekten des Transportwesens bezeichnet, denn sie sind für den Versand, den Umschlag und die Lagerung von Gütern zuständig. Dafür verkaufen Sie logistische Dienstleistungen wie beispielsweise den Transport von Waren mit LKW, Bahn oder Flugzeug.

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen werden von Unternehmen in den Bereichen Umschlag und Lagerwirtschaft eingesetzt. Grade die Technik der Lagerautomatisierung spielt für diesen Beruf also eine große Rolle und ermöglicht ein effizienteres und günstigeres Arbeiten.

Menschen, die in diesem Beruf arbeiten wollen, sollten ein großes Interesse an Organisationsaufgaben, Kundenkontakt und Kommunikationstechnologie mitbringen. Die Aufgaben der Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen sind sehr vielseitig und erfordern ein großes Maß an Eigenständigkeit und lösungsorientiertem Denken. 

Aufgabenbereiche

  • Planung & Organisation des Umschlags und der Lagerung von Waren 
    • Beachtung von Rechtsvorschriften und Umweltschutz
    • Berücksichtigung der Zoll-Bestimmungen
    • Kontrolle der Logistikkette
    • Organisation des Versicherungsschutzes
  • Kontakt zu Kunden und Geschäftspartnern
    • Kommunikation, Verhandlung, Betreuung und Beratung
    • Erarbeitung von Preisen, Angeboten und Verträgen
    • Bearbeitung von Reklamationen, Problemen und Schäden
  • Entwicklung von neuen Logistikkonzepten und Transportrouten
    • Weiterbildung

Ausbildung

In Deutschland dauert die duale Ausbildung zum Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen in der Regel drei Jahre und wird sowohl in der Industrie, als auch im Handel angeboten. In gesetzlicher Hinsicht gibt es keine bestimmte Schulbildung als Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz, jedoch stellen die meisten Unternehmen überwiegend Anwärter mit Hochschulreife ein.

In der Ausbildung selbst wird besonders viel Wert auf Sorgfalt, Kaufmännisches Denken, Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit, sowie Verhandlungsgeschick gelegt. Das Ausbildungsgehalt variiert von Betrieb zu Betrieb und ist abhängig vom Ausbildungsjahr. Durchschnittlich pendelt sich das Gehalt jedoch in einem Rahmen zwischen 500 und 900 Euro pro Monat ein.